Im Juli 2010 plane ich eine etwas umfangreichere Tour mit meinem XEvo 400:
Von Ohlstadt über den Bodensee, Schwarzwald nach Genua. Von dort mit der Fähre nach Barcelona und dann weiter immer an der Küste entlang. Mal sehen vielleicht fahre ich bis Portugal. Das Problem ist ja, man muss auch irgendwie wieder zurück nach Hause. Aber mal sehen.
Zur Zeit plane und überlege ich mir was alles vor Abreise zu erledigen ist. Zum Beispiel ist der Roller ja neu. Der Inspektionsintervall muss eingehalten werden, damit die Garantie nicht verfällt. Stand heute (9. Juni 2010) habe ich ca. 5.100 km auf dem Tacho. Im Juni fahre ich noch den einen oder anderen Kilometer. Ende Juni sind dann vielleicht 6.000 oder mehr Kilometer auf dem Tacho. Für die Spanien Tour plane ich 5.000 bis 6.000 Kilometer ein. Die nächste Inspektion ist bei Kilometerstand 10.000 fällig. Das würde also bedeuten, dass ich den Inspektionstermin um 1.000 Kilometer oder mehr überschreiten würde. Laut Werkstatt werden von Piaggio aber nur 250 Kilometer toleriert. Das heisst also, der Roller muss spätestens mit 10.250 Kilometer zur nächsten Inspektion.
Vor Abreise wird nun eine Zwischeninspektion eingelegt, die dann im Buch eingetragen wird. Laut Werkstatt soll damit die Garantie erhalten bleiben.
Um ganz ehrlich zu sein: Ich hoffe nicht, dass ich auf der Tour irgendwelche Garatieleistungen in Anspruch nehmen muss. Vor allem ist es ja auch ein sprachliches Problem: Ich spreche weder Spanisch noch Französisch.
9. Juni 2010
Als ich meinen Roller gekauft habe, liess ich eine höhere Windschutzscheibe installieren. Die ist so hoch, dass ich vom Fahrtwind so gut wie nichts mit bekomme. Der Nachteil: Wenn es anfängt zu regnen, erschweren Regentropfen auf der Scheibe einen klaren Durchblick. Das Visier vom Helm bleibt, solange der Roller in Bewegung ist, meist trocken. Nun frage ich mich, was ist besser? Regentropfen auf der Scheibe oder auf dem Visier.
Das Problem mit dem Windschutzschild ist, dass es nur für maximal 100 Stundenkilometer zugelassen ist. Vollgas Fahrten habe ich somit bislang weitestgehend vermieden. Und wenn ich mal schneller gefahren bin, stellte ich ein heftiges Verbiegen der Scheibe fest. Kein Wunder bei dem Druck vom Fahrtwind.
Heute habe ich das original Windschutzschild montiert und bin zum ersten Mal auf die Autobahn und Vollgas gefahren. Die Maschine hat, laut Tacho, 175 Stundenkilometer geschafft. Da ich mein Navi noch nicht installiert habe, weiss ich natürlich nicht, wie schnell das tatsächlich war. Der Fahrtwind war bei der hohen Geschwindigkeit allerdings sehr, sehr unangenehm. In meinen Ohren pfeift es immer noch.
Was tun? Ich bin mir nicht sicher, ob ich die hohe Windschutzscheibe wieder installiere, oder die original Scheibe montiert lasse. Letztendlich muss ich wohl eine längere Tour fahren um zu entscheiden.
11. Juni 2010
Das höhere Windschutzschild wird es werden. Es ist doch recht angenehm, wenn man vom Fahrtwind nicht so viel mit bekommt.


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